Buchhaltung · Forschungszulage · KI im Rechnungswesen
Laufende Buchhaltung für Steuerkanzleien und Unternehmen, Forschungszulage, GoBD-Prüfung und Verfahrensdokumentation. Was wir bei Ihnen einführen, läuft bei uns im Kanzleialltag — die Systeme dahinter bauen wir selbst.
Wir sind nicht als Steuerberater bestellt. Was wir dürfen und was nicht, steht auf dieser Seite, nicht im Kleingedruckten.
1 · Forschungszulage
Das ist der Punkt, den die meisten Förderprogramme nicht haben und der für ein Unternehmen in der Aufbauphase alles entscheidet: Die Forschungszulage hängt nicht am Gewinn. Sie wird auf die Steuer angerechnet, und was übrig bleibt, wird ausgezahlt.
Seit dem 01.01.2026 liegt die Bemessungsgrundlage bei 12 Mio. € im Jahr, hinzu kommt eine Pauschale von 20 % für Gemein- und Betriebskosten. Eigenleistungen zählen mit 100 € je Arbeitsstunde.
Die Bescheinigungsstelle prüft genau drei Kriterien. Beantworten Sie drei Fragen; die Einschätzung entsteht in Ihrem Browser — es wird nichts übertragen und nichts gespeichert.
Maßstab: Prüfleitfaden der Bescheinigungsstelle Forschungszulage, Stand 10/2025 — drei Kriterien, nicht die fünf volkstümlichen. Fällt ein Kriterium unzweifelhaft, wird zu den anderen nicht nachgefragt. Die Einschätzung ersetzt keine Bescheinigung; sie sagt Ihnen, ob sich der nächste Schritt lohnt.
Die drei Kriterien Neuartigkeit, Unwägbarkeit und Planmäßigkeit sowie die Abgrenzung zur Routine (Einführung, Konfiguration, Portierung, Datenmigration) folgen dem Prüfleitfaden der Bescheinigungsstelle; die Zulässigkeit mehrerer Vorhaben in einem Antrag den FAQ der Bescheinigungsstelle. Was Sie hier ankreuzen, sehen nur Sie.
Fachlicher Abgleich am Prüfleitfaden: 23.09.2026; redaktionell: 25.09.2026. Alle Quellen
Schieben Sie Ihre Zahlen ein. Die Rechnung läuft in Ihrem Browser — es wird nichts übertragen und nichts gespeichert.
Rechenweg (Modell 2026, ein Vorhaben): förderfähige Aufwendungen = Personalkosten + 70 % (bei Vergabe vor dem 28.03.2024: 60 %) des Auftragsentgelts + begünstigte Wertminderung + Eigenleistung (Stunden × Wochen × Stundensatz, höchstens 40 Stunden je Woche und 100 € je Stunde). Bei Vorhaben, die nach dem 31.12.2025 begonnen haben, kommen 20 % Gemeinkostenpauschale auf diese Summe. Gedeckelt auf die noch verfügbare Bemessungsgrundlage, höchstens 12 Mio. € einschließlich Pauschale; davon 25 %, für KMU auf Antrag 35 %. § 3 Abs. 1 bis 5 und § 4 Abs. 1 FZulG. Das Ergebnis ist eine Größenordnung für das Gespräch, keine Zusage.
Der Kumulierungsausschluss in § 7 Abs. 2 FZulG ist aufwandsbezogen, nicht projektbezogen. Ein über EXIST oder ZIM gefördertes Projekt schließt die Forschungszulage also nicht aus — aber derselbe Personalaufwand darf nicht zweimal angesetzt werden.
Das verlangt eine aufwandsscharfe Zeiterfassung ab dem ersten Tag. Wer im Antragsjahr merkt, dass sie fehlt, kann sie nicht rekonstruieren. Genau daran scheitern Anträge, die inhaltlich getragen hätten.
Zweistufig. Zuerst die Bescheinigung der Bescheinigungsstelle Forschungszulage über das Webportal — sie ist zwingende Voraussetzung und kann vor, während oder nach der Durchführung des Vorhabens beantragt werden; der Bescheid ergeht in der Regel binnen drei Monaten. Danach der Antrag beim Finanzamt nach Ablauf des Wirtschaftsjahres.
Wir erstellen die technische Projektbeschreibung für Ihren Antrag bei der Bescheinigungsstelle und führen die förderfähigen Aufwendungen zusammen. Den Antrag beim Finanzamt stellt Ihr steuerlicher Berater auf Grundlage dieser Unterlagen. Externe Beratung ist im Bescheinigungsverfahren ausdrücklich zulässig; der Berater wird im Antrag benannt. Die Verantwortung für die Richtigkeit bleibt bei Ihnen — deshalb bekommen Sie Unterlagen, die Sie prüfen können, keine Blackbox.
Die Höchstgrenze ist nicht pro Projekt frei verfügbar. Verbundene Unternehmen sind nach § 3 Abs. 6 gemeinsam zu betrachten. Ein Rechenergebnis belegt nicht die Begünstigung des Vorhabens.
§ 3 Abs. 3b: Pauschale auf Aufwendungen nach Abs. 1, 2, 3, 3a und 4, nur bei Projektbeginn nach 31.12.2025. Abs. 5 und 6: Grenze einschließlich Pauschale. § 4 Abs. 1: KMU-Erhöhung nur auf Antrag; Abs. 3: weitere Beihilfegrenze.
Redaktioneller Abgleich: 17.09.2026. Die Rechtsanforderung ist kein Nachweis ihrer Umsetzung durch GUV. Alle Quellen
§ 3 Abs. 5 FZulG (Bemessungsgrundlage ab 01.01.2026: 12 Mio. €) · § 4 Abs. 1 FZulG (25 %, KMU-Erhöhung auf Antrag) · § 7 Abs. 2 FZulG (Kumulierungsausschluss) · Änderungen durch das steuerliche Investitionssofortprogramm, BMF-Monatsbericht 08/2025 · Verfahren nach Angaben der Bescheinigungsstelle Forschungszulage
2 · Leistungen
Für Steuerkanzleien
Finanzbuchhaltung im Auftrag und unter der Verantwortung Ihrer Kanzlei — vollständig in DATEV, nach Ihren Kontierungsvorgaben und Ihrem Kontenplan. Sie erhalten die Buchhaltung abstimmungsfertig, auf Wunsch mit vollständigen Arbeitspapieren; gebucht und aufgestellt wird bei Ihnen.
Für Unternehmen
Ihre laufende Buchhaltung, monatlich, in DATEV oder Ihrem System — abgestimmt mit der Kanzlei, die Ihren Abschluss erstellt. Sie bekommen auswertbare Zahlen während des Jahres statt erst im Folgejahr.
Für Gründer
Wir begleiten Sie bis in den laufenden Betrieb: Zahlengerüst und Liquiditätsplanung, Aufbau der Buchhaltung, Fristen und Meldepflichten der ersten hundert Tage, Auswahl und Einrichtung der Systeme, Vorbereitung der Gespräche mit Bank, Kanzlei und Investoren.
Rechtsformwahl, Gesellschaftsvertrag und steuerliche Gestaltung gehören zu Steuerberater und Rechtsanwalt. Wir sorgen dafür, dass Sie dort vorbereitet hineingehen und die Ergebnisse umgesetzt werden.
Für Entwickler
Für Entwickler von Software im Rechnungswesen bringen wir die fachliche Seite ein, an der die meisten Produkte scheitern: Kontierungslogik, SKR-Systematik, DATEV-Schnittstellen, GoBD-Anforderungen an Unveränderbarkeit und Protokollierung, Verfahrensdokumentation als Produktbestandteil.
Nicht als externer Berater neben dem Team, sondern im Entwicklungsprozess: Regelwerke, Testfälle aus echten Buchungsdaten, Fehlerklassen.
3 · GoBD und Verfahrensdokumentation
Die Finanzverwaltung erteilt keine Positivtestate zur Ordnungsmäßigkeit einer Buchführung, weder in der Außenprüfung noch per verbindlicher Auskunft. Und Zertifikate Dritter binden sie nicht. Der Grund steht eine Randziffer davor: Entscheidend sind Updates, Zugriffsrechte und Dateneingaben — also nicht das Produkt, sondern wie es bei Ihnen betrieben und dokumentiert ist.
Deshalb prüfen wir Ihr Buchhaltungs- und Belegsystem gegen die GoBD und § 146 Abs. 4 AO und liefern, was in der Betriebsprüfung tatsächlich zählt: einen Prüfbericht mit Befund je Anforderung, benannten Mängeln und konkreten Abstellmaßnahmen — dazu die vollständige Verfahrensdokumentation.
Beantworten Sie sie für Ihr System. Auch hier bleibt alles in Ihrem Browser.
UnveränderbarkeitBleibt bei einer Korrektur der ursprüngliche Inhalt feststellbar — und ist erkennbar, ob eine Änderung ursprünglich oder später erfolgte?
Nachvollziehbarkeit der AutomatikIst dokumentiert, nach welcher Regel eine automatisch erzeugte Buchung entstand — und in welcher Fassung diese Regel damals galt?
VerfahrensdokumentationExistiert sie vollständig — allgemeine Beschreibung, Anwenderdokumentation, technische Systemdokumentation und Betriebsdokumentation?
BelegfunktionIst jede Buchung mit ihrem Beleg verknüpft und aus dem System heraus wiederauffindbar?
E-RechnungsempfangKönnen Sie strukturierte E-Rechnungen empfangen, auswerten und revisionsfest aufbewahren — seit dem 01.01.2025 Pflicht?
Änderungshistorie am RegelwerkIst rekonstruierbar, wer wann welche Buchungsregel geändert hat?
Befund
Der Schnellcheck ersetzt keine Prüfung. Er zeigt, an welchen Stellen eine Prüfung ansetzen würde. Offene Punkte besprechen →
Wir bauen selbst KI-gestützte Buchführungssysteme und kennen die Stellen, an denen sie regelmäßig brechen — weil wir sie beim Bauen schließen müssen. § 146 Abs. 4 AO verlangt, dass „der ursprüngliche Inhalt … feststellbar" bleibt und keine Veränderung vorgenommen wird, „deren Beschaffenheit es ungewiss lässt, ob sie ursprünglich oder erst später gemacht" wurde. Daran scheitern automatisierte Systeme — nicht an der Buchungsqualität.
Unsere eigenen Systeme prüfen wir nicht. Dafür benennen wir Ihnen einen unabhängigen Prüfer. Für Systeme, an denen wir mitgewirkt haben, geben wir eine Herstellererklärung ab — als das gekennzeichnet, was sie ist: eine Erklärung des Herstellers, keine unabhängige Prüfung.
AO Abs. 1: geordnete Aufzeichnungen; Abs. 4: Änderungen; Abs. 5: Verfügbarkeit und Lesbarkeit. Das BMF-Dokument ist die zweite GoBD-Änderung, kein eigenständiger vollständiger GoBD-Text. Die Fragen unten sind unsere operative Ableitung, keine wörtlichen Gesetzeszitate.
Redaktioneller Abgleich: 17.09.2026. Die Rechtsanforderung ist kein Nachweis ihrer Umsetzung durch GUV. Alle Quellen
GoBD Rz. 179–181 (Positivtestate, Bindungswirkung von Zertifikaten) · § 146 Abs. 4 AO im Wortlaut · Randziffern nach der Fassung von 2014; Fassung des BMF-Schreibens vom 28.11.2019, zuletzt geändert durch BMF-Schreiben vom 14.07.2025
4 · Warum jetzt
In Kanzleien stapelt sich die laufende Buchhaltung, während Abschlüsse warten. In Unternehmen liegen die Auswertungen vor, wenn das Geschäftsjahr längst gelaufen ist. Beides hat dieselbe Ursache: Der Teil der Arbeit, der keine Steuerberatung ist, bindet die Zeit derer, die beraten sollen.
Und die Fristen laufen weiter. Die Empfangspflicht für E-Rechnungen gilt seit Anfang 2025 — der verbreitetste Irrtum im Markt ist, sie beginne erst mit den Ausstellungsfristen 2027 und 2028. Die Forschungszulage wurde zum 01.01.2026 ausgeweitet, wird aber nur auf Antrag gewährt, und der KMU-Zuschlag nur, wenn er ausdrücklich beantragt wird.
BMF-FAQ zur E-Rechnung. Die Empfangsmöglichkeit ist nicht mit einer pauschalen Pflicht zu einem bestimmten Archivprodukt gleichzusetzen.
Redaktioneller Abgleich: 17.09.2026. Die Rechtsanforderung ist kein Nachweis ihrer Umsetzung durch GUV. Alle Quellen
E-Rechnung: Empfangspflicht seit 01.01.2025, Ausstellungspflichten gestaffelt bis 2028 · Forschungszulage: Änderungen durch das steuerliche Investitionssofortprogramm zum 01.01.2026
5 · KI im Rechnungswesen
Wir beraten Unternehmen, die KI-gestützte Buchungssoftware für DATEV-Kanzleien entwickeln und betreiben, und wirken an der Entwicklung mit. Die Regelwerke, die dort produktiv laufen, stammen zu wesentlichen Teilen aus unserer Arbeit.
Leistungen: Aufbau von Regelwerken für die automatisierte Kontierung · Einführung und Anbindung an DATEV · Begleitung der Umstellung im Kanzleibetrieb · Prüfung von Datenschutz und Verschwiegenheit nach § 203 StGB und § 62a StBerG.
Offenlegung: Bei jeder Systembewertung nennen wir unsere Beteiligung an den bewerteten Produkten vor Beginn des Mandats. Systeme, an denen wir mitgewirkt haben, prüfen wir nicht.
Regelwerke, die mit jeder KI laufen. Unsere Regelwerke liegen nicht in einem Chatverlauf und nicht in einem Anbieterkonto, sondern als versionierte Textfassungen an einem festen Ort — mit einem Verzeichnis, das jeder Assistent zuerst liest, und einem lauten Ausfall, wenn er es nicht kann. Am 24.09.2026 haben wir das gemessen: Zwei verschiedene KI-Modelle fanden in einem frischen Gespräch ohne jeden Hinweis den richtigen Regelstand und arbeiteten danach; ohne Zugang zum Ablageort sagten sie es, statt zu raten. Genau so richten wir Regelstände bei Ihnen ein — der Anbieter ist austauschbar, das Regelwerk bleibt Ihres.
Notwendiger Zugang, Auswahl und vertragliche Verpflichtung, Ausland und weitere Personen sind gesondert zu prüfen; bei § 62a auch Abs. 5-8 beachten. Datenschutzrecht gilt daneben. EU-Hosting allein weist keine zulässige Gesamtverarbeitung nach.
Redaktioneller Abgleich: 17.09.2026. Die Rechtsanforderung ist kein Nachweis ihrer Umsetzung durch GUV. Alle Quellen
6 · Reporting
Aus der laufenden Buchhaltung entsteht der Bericht, den Geschäftsführung, Bank und Investoren lesen: Ergebnis je Gesellschaft und konsolidiert, Ist gegen Plan, Liquidität mit Reichweite, Intercompany-Abstimmung mit ausgewiesener Differenz.
Eine einzige HTML-Datei. Kein Login, kein Cloud-Dienst, keine Übertragung an Dritte. Sie öffnet sich im Browser, funktioniert offline und lässt sich per Mail weitergeben. Deutsch und Englisch in derselben Datei.
| Gesellschaft | Ergebnis H1 |
|---|---|
| GmbH Inland | |
| S.L. Spanien | |
| Ltd Vereinigtes Königreich | |
| Inc Vereinigte Staaten | |
| Konzern vor Zulage | |
| Forschungszulage, abgegrenzt |
Der Bericht wird aus der Summen- und Saldenliste je Gesellschaft aufgebaut; jede ausgewiesene Zahl trägt ihre Herleitung und den Verweis auf Konto, Monat und Buchungsstapel. Konsolidierung und Bewertung bleiben Aufgabe der Kanzlei beziehungsweise des Abschlussprüfers.
7 · Wer wir sind
Wir sagen das offen, weil es die Frage beantwortet, die Sie ohnehin stellen: Wie kann eine Person das alles leisten? Indem die Routinen — Belegverarbeitung, Kontierung, Abstimmung, Dokumentation — von Systemen laufen, die wir selbst gebaut haben und deren Regelwerke wir bis in die letzte Zeile kennen.
Was das für Sie heißt: Jede Entscheidung, die Ihr Mandat oder Ihre Daten betrifft, trifft ein Mensch. Die Systeme arbeiten unter § 203 StGB und § 62a StBerG — mit Verschwiegenheitsvereinbarung, EU-Hosting und dokumentiertem Regelwerk. Was sie tun, ist nachvollziehbar; was sie nicht dürfen, ist festgelegt.
KI entwickelt KI. Wir bauen unsere Systeme mit denselben Werkzeugen, die wir bei Ihnen einführen. Dieser Kreislauf ist der Beweis, dass es funktioniert — und der Grund, warum wir wissen, wo es bricht.
Was wir selbst bauen
Mit einem Partnerunternehmen entwickelt und im Kanzleialltag produktiv: Regelwerke für die automatische Kontierung, Testfälle aus echten Buchungsdaten, Fehlerklassen, die persistiert und bei jedem Lauf geprüft werden. Wo das System nicht sicher ist, fragt es — statt zu raten.
Was wir selbst bauen
Konzipiert, geschrieben, rechtlich geprüft, gebaut, getestet und veröffentlicht mit KI — an einem Tag, inklusive Domain, Mail-Infrastruktur und Auftragsverarbeitungsvertrag. Der Rechner und der Schnellcheck laufen ohne Server, ohne Tracker, ohne externe Ressource. Sie sehen gerade das Arbeitsergebnis, nicht die Broschüre.
8 · Wer macht was
Wir sind nicht als Steuerberater bestellt und erbringen Buchführungsleistungen im Rahmen des § 6 StBerG in der seit 1. September 2026 geltenden Fassung. Das ist keine Einschränkung, die wir verstecken, sondern die Arbeitsteilung, auf der die ganze Kette beruht: Für jede Stufe ist festgelegt, was wir tun, was wir übergeben und wer verantwortlich weitermacht. Nichts fällt zwischen zwei Stühle — das ist der Grund, warum Kanzleien mit uns arbeiten können.
Seit dem 1. September 2026 nennt § 6 StBerG das Anlegen von Kontenplänen, das Buchen laufender Geschäftsvorfälle und die laufende Lohnabrechnung ausdrücklich als erlaubte Tätigkeiten (Gesetz vom 29.06.2026, BGBl. 2026 I Nr. 197). Den Kontenplan, der vorher in Kanzleiverantwortung lief, richten wir seither in eigener Verantwortung ein.
Wer Ihnen als Buchführungshelfer auch den Abschluss und die Steuererklärung anbietet, bietet Ihnen etwas an, das § 5 StBerG ihm verbietet. Deshalb steht diese Aufstellung hier und nicht im Kleingedruckten: Sie ist der Grund, warum Ihre Kanzlei ihre Aufgaben behält und Sie wissen, woran Sie sind.
Wir speichern keine Mandatsunterlagen lokal und arbeiten ausschließlich über EU-gehostete Systeme. Für die Mandatskommunikation nutzen wir die Adressen unserer Auftraggeber, nicht eigene Postfächer.
Für die eingesetzten Dienstleister liegen Auftragsverarbeitungsverträge nach Art. 28 DSGVO vor; die Verarbeitung findet vertraglich ausschließlich in der EU oder im EWR statt, eine Verlagerung in ein Drittland bedürfte unserer vorherigen Zustimmung. Unsere Unterauftragnehmerliste und die zugehörigen Verträge legen wir Ihnen auf Anfrage vor — für Ihr Verzeichnis nach Art. 30 DSGVO.
Seit 01.09.2026 nennt die Ausnahme auch das Anlegen von Kontenplänen. Erforderlich: kaufmännische Abschlussprüfung oder gleichwertige Vorbildung, danach mindestens drei Jahre Buchhaltungspraxis mit mindestens 16 Wochenstunden in der verantwortlichen Person. Der Normverweis allein belegt GUVs Qualifikation nicht.
Redaktioneller Abgleich: 17.09.2026. Die Rechtsanforderung ist kein Nachweis ihrer Umsetzung durch GUV. Alle Quellen
§ 5 und § 6 StBerG (Fassung ab 01.09.2026, BGBl. 2026 I Nr. 197) · Abgrenzung nach dem Merkblatt der Finanzverwaltung zur Buchführungshilfe · Zur Auslegung: BFH-Urteil vom 16.04.2024, VII R 22/21 · § 62a StBerG (Dienstleister) · GoBD Rz. 181
9 · Preise
Wir staffeln nicht nach Kundengröße und berechnen keine Zuschläge. Jeder Festpreis auf dieser Seite ist in Stunden nachrechenbar — das ist Absicht, nicht Versehen.
Alle Beträge netto. Bei Leistungen an Unternehmer in Deutschland geht die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger über.
Monatlich, nach Belegmenge, zum Festpreis. Die Zeit, die unsere Automatisierung spart, behalten wir nicht als Marge — wir stecken sie in bessere Regelwerke, engere Abstimmung und die nächste Verbesserung. So wird die Arbeit jeden Monat besser. Ihr Preis nicht.
Buchhaltung ohne Abstimmung bieten wir nicht an. Eine Buchhaltung, die nicht abgestimmt ist, ist keine. Im Preis enthalten:
| Belege im Monat | Preis im Monat |
|---|---|
| bis 50 | 400 € |
| bis 150 | 1.000 € |
| bis 400 | 2.200 € |
| darüber | individuell |
Dazu kommen zwei feste Posten — wir nennen sie hier, damit keine Zahl nachkommt:
Abschlussvorbereitung nach Aufwand zu 140 €. Über 400 Belege im Monat nennen wir keine pauschale Zahl, weil sie in die Irre führen würde — fragen Sie uns.
Der Preis ist der geschätzte Aufwand mal 140 €. Wird es weniger, rechnen wir weniger ab.
| Leistung | Aufwand | Preis |
|---|---|---|
| Mandat einrichten, Kontenplan aufbauen | 6 bis 8 h | ab 890 € |
| Gewachsene Kontenstruktur bereinigen | ab 10 h | ab 1.400 € |
| Gründung: die ersten hundert Tage | ab 12 h | ab 1.600 € |
| Verfahrensdokumentation, ein System | 12 bis 16 h | ab 1.680 € |
| Verfahrensdokumentation mit Kasse und Warenwirtschaft | 25 bis 40 h | 3.500 bis 5.600 € |
| GoBD-Prüfbericht, ein System | 16 bis 24 h | ab 2.240 € |
| GoBD-Prüfbericht, mehrere Systeme und Standorte | 30 bis 45 h | 4.200 bis 6.300 € |
| Arbeitspapiere je Abschluss — Beweisschicht, jede Zahl führt zum Beleg | ab 20 h | ab 2.800 € |
| Regelstand einrichten — Regelwerk, das mit jeder KI läuft | ab 14 h | ab 1.960 € |
| Regelstand pflegen — Fortschreibung und Messlauf | 2 h im Monat | 280 € im Monat |
Unser Muster ist der Jahresabschluss 2025 einer kleinen GmbH, gemessen am 23.09.2026: 125 Sachkonten, 9.670 Buchungen, 42 abgestimmte Bilanzkonten, vier Datengates, Beleg-Anforderungsregister, Rückstellungs-Herleitung, Umsatzsteuer-Verprobung und Größenklasse. Daraus die Stunden — die Mengen sind gemessen, die Zeit je Schritt ist unsere Setzung:
| Schritt | Ansatz | Stunden |
|---|---|---|
| Datenschicht aus DATEV-Exporten, vier Gates grün | einmal je Abschluss | 2,5 |
| Je Bilanzkonto: Standardkopf, Abstimmung, Feststellung, Beweislast | 42 × 0,25 h | 10,5 |
| Beleg-Anforderungsregister | einmal | 1,5 |
| Schätzposten mit Herleitung (Rückstellungen) | einmal | 2 |
| Verprobungen, Größenklasse, Protokoll | einmal | 2 |
| Prüfläufe und Auslieferung | einmal | 1,5 |
| Summe | × 140 € | 20 = 2.800 € |
Ab dem 51. Bilanzkonto rechnen wir je weiteres Konto eine Viertelstunde dazu und sagen es vorher.
Quelle der Mengen: eigenes Muster, Beweisregister vom 23.09.2026. Das Muster mit erfundenen Zahlen in derselben Bauweise: Arbeitspapier-Muster.
Ein Regelstand besteht aus einem Verzeichnis, das sagt, welche Regel wofür zuständig ist, aus Inhaltsfassungen je Regelwerk und aus einem Zeiger im jeweiligen KI-Konto, der den Weg dorthin kennt und laut sagt, wenn er ihn nicht findet. Fertig ist er erst, wenn ein frischer Assistent ohne Hinweis den richtigen Stand lädt — das messen wir, bevor wir abrechnen.
| Schritt | Ansatz | Stunden |
|---|---|---|
| Verzeichnis: Regelwerke, Zuständigkeit, Ablageort | einmal | 3 |
| Zwei Inhaltsfassungen aus Ihren bestehenden Anweisungen | 2 × 3 h | 6 |
| Zeiger im Konto mit lautem Ausfall | einmal | 2 |
| Drei Messläufe in frischen Gesprächen, Protokoll | 3 × 1 h | 3 |
| Summe | × 140 € | 14 = 1.960 € |
Pflege: Jede Änderung wird eine neue Fassung, nie eine Überschreibung; einmal im Quartal ein Messlauf. Dafür setzen wir zwei Stunden im Monat an. Jedes weitere Regelwerk kostet drei Stunden.
Quelle: eigene Messung vom 24.09.2026 mit zwei KI-Modellen, Messprotokoll auf Anfrage. Der Weg steht unter KI im Rechnungswesen.
Die Erstellung einer Verfahrensdokumentation wäre als Unternehmensberatung nach der BAFA-Richtlinie grundsätzlich förderfähig. Wir bieten das trotzdem nicht an, und wir sagen Ihnen offen, warum.
Der Zuschuss beträgt 80 Prozent in den neuen Bundesländern ohne Berlin und die Region Leipzig, höchstens 2.800 €, sonst 50 Prozent, höchstens 1.750 €. Förderfähig sind höchstens 3.500 € Netto-Beratungskosten je Projekt und höchstens fünf Beratungstage.
Dem steht dieser Ablauf gegenüber: Antrag vor jeder Vertragsunterschrift, keine rückwirkende Förderung, Prüfung Ihrer KMU-Eigenschaft und der Listung des Beraters durch eine Leitstelle, bei jungen Unternehmen zusätzlich ein vorgeschaltetes Informationsgespräch, danach Beratungsbericht in vorgegebener Form, Rechnung, Kontoauszug und Verwendungsnachweis.
Der höchstmögliche Zuschuss von 2.800 € entspricht 20 Stunden unserer Arbeit. Der Verwaltungsaufwand auf beiden Seiten liegt nach unserer Einschätzung in derselben Größenordnung, und der Projektstart verschiebt sich um Wochen. Wir halten das für ein Bürokratiemonster und rechnen lieber sofort zu 140 € ab.
Wenn Sie die Förderung dennoch nutzen wollen, brauchen Sie einen beim BAFA gelisteten Berater. Das sind wir nicht und werden es nicht. Sagen Sie uns Bescheid, dann halten wir uns heraus.
Redaktioneller Abgleich: 22.09.2026. Angaben zur Richtlinie ohne Gewähr; maßgeblich ist die jeweils geltende Fassung.
Zwei Wege, vor dem Auftrag gemeinsam festgelegt — danach gibt es keine Überraschung mehr.
Erfolgsmodell für Vorhaben ab etwa 100.000 € erwarteter Zulage: 5 Prozent der festgesetzten Zulage, höchstens 50.000 €. Wird nichts festgesetzt, zahlen Sie nichts. Fällig werden 20 Prozent nach der positiven Bescheinigung — dem Schritt, an dem Anträge scheitern und der bei Ihnen dann geschafft ist. Der Rest erst, wenn das Finanzamt die Zulage festsetzt.
Stundenmodell für kleinere Vorhaben: 140 € je Stunde, Aufwand vor Beauftragung offengelegt. Ein Antrag mit zehn Stunden Arbeit kostet 1.400 € — auch bei einer Zulage von 10.000 €, und genau diese Rechnung legen wir Ihnen vorher hin. Lohnt der Aufwand die Zulage nicht, sagen wir Ihnen das im ersten Gespräch — dann gibt es den Antrag nicht, und die Absage kostet nichts.
| Festgesetzte Zulage | Marktüblich 10 % | Bei uns | Sie sparen |
|---|---|---|---|
| 100.000 € | 10.000 € | 5.000 € | 5.000 € |
| 250.000 € | 25.000 € | 12.500 € | 12.500 € |
| 500.000 € | 50.000 € | 25.000 € | 25.000 € |
| 1.000.000 € | 100.000 € | 50.000 € | 50.000 € |
| 4.200.000 € | 420.000 € | 50.000 € | 370.000 € |
Welcher Weg gilt, steht im Auftrag — nicht im Nachhinein. Der Antrag beim Finanzamt bleibt Sache Ihres steuerlichen Beraters.
Die 10 Prozent in der Vergleichsspalte sind ein am Markt verbreitetes Erfolgshonorar für Forschungszulagen-Beratung; die Spanne der Anbieter und Modelle ist größer. Fremdpreise ohne Gewähr.
Redaktioneller Abgleich: 22.09.2026. Alle Quellen
Alle Preise netto, Stand 22.09.2026. Keine Mindestlaufzeit bei der laufenden Buchhaltung, Kündigung zum Monatsende. Festpreise gelten für den beschriebenen Umfang; was darüber hinausgeht, rechnen wir zu 140 € ab und kündigen es vorher an.
10 · Kontakt
Ulrich Waldmann
GUV IT Solutions Germany LLC
info@guvsolution.net +380 95 877 9114Antwort innerhalb eines Werktags — von einem Menschen.
Bringen Sie mit, woran es bei Ihnen gerade hängt — ein Mandat, das liegen bleibt, ein System, dem Sie in der Betriebsprüfung nicht trauen, ein Entwicklungsprojekt, von dem Sie nicht wissen, ob es förderfähig ist.
Sie bekommen im ersten Gespräch eine Einschätzung, was davon trägt und was nicht, und was es kosten würde. Wenn wir die Falschen dafür sind, sagen wir Ihnen das im selben Gespräch.
11 · Quellen
Rechtsgrundlagen nachschlagen, ohne den Zusammenhang zu verlieren. Die Einordnung steht jeweils an der Aussage. Externe Links öffnen einen neuen Tab; erst beim Anklicken wird die Quellenseite aufgerufen.
Abgleich: 25.09.2026 für die in dieser Fassung ergänzten Einträge (Bescheinigungsstelle, HGB, AO, TDDDG); die übrigen Einträge wurden am 17.09.2026 abgeglichen und in dieser Fassung nicht erneut abgerufen. Amtliche Fundstellen sind verlinkt. Soweit deren Volltextabruf technisch scheiterte, erfolgte der Textabgleich anhand der ausdrücklich als nichtamtlich markierten Wiedergabe. Kein automatischer Aktualisierungsdienst.
12 · Datenschutz
Verantwortlich ist GUV IT Solutions Germany LLC, Mykhailivska street 24A, 01001 Kyiv, Ukraine, vertreten durch Ulrich Waldmann, E-Mail info@guvsolution.net.
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Keine Cookies, kein Tracking. Diese Seite setzt keine Cookies und verwendet keine Analyse-Skripte. Rechner, Schnellcheck und Fragebogen halten Werte nur im Arbeitsspeicher des Browsers und übertragen nichts. Eine einzige Ausnahme: Der Schalter Hell/Dunkel merkt sich Ihre Wahl im lokalen Speicher Ihres Browsers — ein Wort, keine Kennung, keine Übertragung. Das ist eine von Ihnen ausdrücklich gewünschte Funktion (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG); den Wert löschen Sie über die Website-Daten Ihres Browsers.
Kontakt. Schreiben Sie uns per E-Mail, verarbeiten wir Ihre Angaben zur Beantwortung der Anfrage und zur Anbahnung eines Auftrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Die Mailserver stehen unter unserer Domain.
Ihre Rechte. Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch nach Art. 15 bis 21 DSGVO sowie Beschwerde bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO). Anfragen an die oben genannte Adresse.
Art. 12 und 13: Informationspflichten. Art. 6: Rechtsgrundlagen. Art. 15 bis 21 und 77: Betroffenenrechte.
Stand: 17.09.2026. Alle Quellen